Ort
Alt Reddevitz
Auf der schönen Halbinsel Mönchgut im
Südosten von Rügen liegt Alt-Reddevitz, ein kleines
Fischerdorf mit ca. 150 Einwohnern. Alt-Reddevitz ist ein Ortsteil von
Middelhagen, dem Zentrum der Halbinsel Mönchgut.
An beiden Seiten von Wasser umgeben, auf der Landzunge Reddevitzer
Höft gelegen, zieht sich der Ort bis zu den
Steilküsten des Höftes, das von niedrigen
Küstenwäldern, gelbem Ginster und mächtigen
Findlingsblöcken geprägt ist.
Der Naturstrand von Alt-Reddevitz lädt zu einem erfrischenden
Bad ein. Das flache Gewässer ist auch für kleine
Kinder gut geeignet. Die Sandstrände der Ostseebäder
Sellin, Göhren und Baabe befinden sich in ca. 3-5 km
Entfernung und sind auf gut ausgebauten Fahrradwegen zu erreichen.
Mit seinen vielfältige Freizeitmöglichkeiten wie
Wandern, Radfahren, Reiten, Angeln und Segeln ist Alt-Reddevitz ein
beliebtes Ziel für jeden Naturliebhaber.
Sehenswürdigkeiten
Alt
Reddevitz (Ortsteil von Middelhagen)
- Kliesows Reuse, ein Lokal mit eigener Brauerei
eingerichtet in einer rustikalen alten Scheune eines Bauernhofes.
Geboten wird frischer Fisch und traditionelle Gerichte nach
Mönchguter Art.
Middelhagen
(Zentrum)
- Mönchgut-Keramik,
Töpferwerkstatt, hier kann den Töpfern über
die Schulter geschaut werden, wenn die traditionelle
weiß-blaue Keramik gefertigt wird.
- Hotel "Zur Linde", soll das älteste
Landgasthof von Rügen sein und war im Mittelalter Dorfkrug der
Zisterzienser. Bekannt geworden ist das Hotel auch unter dem Namen
Gasthof "Zum Stoertebekker" aus der TV-Serie Ein Bayer auf
Rügen. Große Terrasse, eigene Bio-Brauerei und
Livemusik am Mittwoch und Sonntag von April bis Oktober.
- Fischgaststätte Seeblick, Restaurant
mit Terrasse und Blick zur Hagenschen Wiek. Regionale Küche
und erwähnenswert der fangfrische Fisch.
- Fischklause, hier gibt es frischen Fisch und
Räucherware.
- Schulmuseum, erbaut 1825, beherbergte 150 Jahre
die einklassige Dorfschule, wurde dann 1986 zum Schulmuseum
umfunktioniert.
- Kirche St. Katarina, erbaut 1430. Dort findet
man den wunderschön geschnitzten Katharinenaltar von 1480.
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Die
Geschichte der Halbinsel Mönchgut
ist geprägt durch ihre Bewohner.
Slawen und Wenden waren bis zur Christianisierung Ende 1168 die ersten
Siedler. Die erste urkundliche Erwähnung Mönchguts
stammt aus dem Jahre 1252, so dass wir im Jahr 2002 freudig unsere
750-Jahr-Feier begingen. Im 13. Jahrhundert begannen die
Zisterziensermönche des Klosters Eldena aus Greifswald das
Land zu kultivieren. Erstmals wurden Backsteinhäuser gebaut,
mit der Zeit entstanden die leuchtend roten Kirchen, die leicht zu
entdecken sind. Die Mönche schotteten die Bevölkerung
ab und hielten sie an, alles Lebensnotwendige selbst zu erwirtschaften.
Das Wasser bildete die natürliche Grenze der Halbinsel, und
vor Baabe befand sich der »Mönchgraben«.
Diese strenge Isolation führte dazu, dass sich hier ein ganz
eigener Menschenschlag entwickelte. Zur Bauernwirtschaft kam
später der Fischfang, auch heute noch eine wichtige
Einnahmequelle. Seit, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, erste
Gäste zur »Sommerfrische« kamen,
entwickelte sich der Tourismus stetig und ist heute Haupterwerbszweig.
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Rügen